biggis-tierheilpraxis.com

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Zu Vermitteln Tierschutz und Vermittlung
Tierschutz und Vermittlung

Hilfe im Tierschutz

Im November diesen Jahres habe ich mich entschlossen, mich dem Tierschutz aktiver zu widmen. Besonders dem Tierschutz in Spanien, wo viele wunderschöne Tiere einfach keine Chance bekommen.

Meine erste Idee war die Spendenaktion, die nun auch unter Aktuelles läuft. Meine zweite Idee ist solchen Tieren unter "Zu Vermitteln" eine reele Chance zu geben. Hier finden Sie die Beschreibung der Organisationen, manche Tiere werden auch privat vermittelt. Mir geht es dabei nur um die Tiere!!!!!!

Ein Hund aus Spanien?

...warum fördern auch Sie dieses schmutzige Geschäft und vergessen die armen Tiere in "unseren" Tierheimen?

...und erst diese vielen Krankheiten, die diese Straßenhunde hier ins Land schleppen!" 

Mit diesen oder ähnlichen Fragen müssen sich unsere Pflegestellen und Adoptanten zum Teil auseinandersetzen.

Einige provokante Gedanken einer europäischen Tierschützerin dazu:

"Es gibt genügend Hunde in "unseren Tierheimen !"

Beliebter Spruch von Menschen, die sich noch nie um etwas Anderes als sich selbst gekümmert haben und nicht einmal wissen wie "unser" Tierheim aussieht.

Fragen Sie doch in Ihrem örtlichen Tierheim nach, ob Sie, außer den Opfern einer volksverdummenden Kampfhundepolitik, oder dem alten, weggeworfenen DEUTSCHEN Schäferhund einen Hund adoptieren können, der Sie nicht in den Blickpunkt der Behörden rückt, oder der einfach in Ihre Familie passt.

Fragen Sie die Verantwortlichen "unserer" Tierheime wie sie überleben, wenn die Zwinger voll mit unvermittelbaren Hunden sind, die ihnen Vater Staat zwangsverordnet hat, weil wegsperren und töten immer noch die einfachsten Lösungen sind.

Schmeißen Sie bitte sofort Ihre Stereoanlage weg, die vermutlich aus Fernost kommt , schrotten Sie Ihr französisches Auto, denn ausländische Produkte vernichten Arbeitsplätze. Es gibt genügend Arbeitslose! Meiden Sie italienische oder griechische Lokale oder Night-Shops, in denen Ausländer arbeiten. Es gibt genügend belgische Lokale! Verbringen Sie Ihren Urlaub nur noch in Belgien. Es gibt genügend BELGISCHE Hotels !

Lesen Sie keine englischen Krimis. Es gibt genügend einheimische Autoren! Meiden Sie amerikanische Filme. Es gibt genügend arbeitslose Schauspieler! Adoptieren Sie nur ein belgisches Kind (falls Sie eines bekommen) Es gibt genügend elternlose belgische Kinder! Heiraten Sie keinen Ausländer. Es gibt genügend heiratswillige Belgier! Vergessen Sie auch jede Hilfe für Menschen in anderen Ländern. Es gibt genügend Hilfsbedürftige in Belgien!

Fußballclubs sollten sofort alle Spieler aus dem Ausland entlassen. Es gibt genügend belgische Sportler!

Vorurteil

Hunde aus dem Ausland schleppen Krankheiten ein

Immer wieder wird hartnäckig behauptet, dass es bei uns bestimmte Krankheiten (z.B. Leishmaniose) nur deshalb gibt, weil Hunde aus dem Ausland sie einschleppen und verbreiten.

Tatsache:

Hunde aus dem Ausland schleppen keine Krankheiten ein, die nicht vorher Wirtschaft und Tourismus längst hier etabliert haben. Parasiten, Viren, Bakterien, Insekten kennen keine Grenzen und benutzen als Transportmittel nicht nur Hunde und Katzen. Täglich wechseln hunderttausende Menschen, hunderttausende Tonnen Gebrauchsgüter, tausende Nutztiere von einem Land in ein anderes. Die Klima-Veränderung trägt dazu bei, dass sich Lebewesen, ob ein- oder mehrzellig, in Wirtskörpern und ohne, in Gebieten wohl fühlen, wo sie vor Jahren noch keine Überlebenschance hatten. 

Am Beispiel Malaria:

Malaria (von italienisch mal'aria „schlechte Luft“) – auch Sumpffieber oder Wechselfieber genannt – ist eine meldepflichtige Tropenkrankheit, die von einzelligen Parasiten der Gattung Plasmodium hervorgerufen wird. Die Krankheit wird in den Tropen und Subtropen durch den Stich einer weiblichen Stechmücke (Moskito) der Gattung Anopheles übertragen. Außerhalb dieser Gebiete lösen gelegentlich durch Flugreisende eingeschleppte Moskitos die sogenannte „Flughafen-Malaria“ aus. Hierbei sind alle Personen im direkten Umfeld von Flughäfen gefährdet, z. B. Flughafenbedienstete oder Anwohner.

Trotzdem käme niemand auf die Idee Fluggästen aus Malaria-Gebieten die Einreise zu verweigern.

Aber auch ohne die Anopheles-Mücke auf dem Flughafen, sterben nach Angaben des Robert-Koch-Instituts in Berlin weltweit jährlich 1,5 bis 2,7 Millionen Menschen an Malaria, etwa die Hälfte von ihnen sind Kinder unter fünf Jahren. Die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen wird auf 300 bis 500 Millionen Fälle geschätzt.

In Deutschland werden jährlich ca. 900 Erkrankte gemeldet, von denen 3–8 sterben (0,3–0,9 %). Der Großteil der Patienten ist in afrikanischen Endemiegebieten unterwegs gewesen (ca. 87 %), der Rest, also ca. 100 Menschen haben sich die Krankheit “irgendwo” geholt ... sicher nicht von aus dem Süden eingeschleppten Hunden.RICHTIG ... wir sprechen hier von Leishmaniose, genauer gesagt der viszeralen Form, und wie man lesen konnte, sind nicht nur Hunde Wirtstiere und somit Infektionsquellen, sondern viele Säugetiere, zu denen eben auch der Mensch gehört und sogar Vögel und Reptilien. Die Durchseuchungsrate beim Menschen in Spanien liegt, je nach Verbreitungsgebiet der Sandmücke bei ca. 50 % - das heißt ca. 50 % aller Spanier tragen Leishmanien in sich (das bedeutet nicht, dass sie erkrankt sind oder erkranken werden) und jeder, der als Tourist das Land besucht, läuft Gefahr infiziert zu werden und als Infektionsquelle wieder nach Hause zu kommen. Bei geschätzten 10 Millionen Touristen, die jährlich Spanien besuchen, werden das eine unglaubliche Menge an Menschen sein, die leishmanioseinfiziert zu uns zurück kommen.

Wollen wir sie alle lieber nicht mehr rein lassen ?

Wir müssten dann auch noch alle Touristen “aussperren”, die in den anderen 87 Ländern der Erde, in denen Leishmaniose vorkommt, waren, denn selbst eine Eingangsuntersuchung würde uns nicht schützen, da die Leishmanien nicht sofort nachweisbar sind. Unsere Soldaten aus Afghanistan müssen leider ebenfalls “draussen bleiben”, denn sie bringen möglicherweise die Orientbeule, eine andere Form der Leishmanioseinfektion, die den gleichen Übertragungsweg hat, mit. Mehrere Soldaten sind bereits erkrankt. Und nicht zu vergessen: Menschen, die in einem der 88 Länder, in denen Leishmaniose auftritt, geboren sind, sollten wir ebenfalls nicht nach Deutschland lassen, da sie eine potentielle Infektionsquelle darstellen. Die Überträgerin, die Sandmücke, ist durch den Klimawandel auch in einigen Gebieten heimisch. Allerdings ist es ungleich komplizierter hier abends von einer Sandmücke, die auch noch vorher ein infiziertes Lebewesen gestochen hat, erwischt zu werden, als sich auf dem WC in der Kneipe Hepatitis zu holen, oder sich durch Tröpfcheninfektion mit Tuberkulose anzustecken. Der Stich der Sandmücke ist übrigens so schmerzhaft, dass das in wachem Zustand niemand 5 Minuten (so lange braucht sie) aushält ...

Nun gibt es natürlich auch andere Erkrankungen, die ein Hund aus dem Süden “mitbringen” kann, aber das sind dieselben Erkrankungen, die auch jeder Hund bei uns bekommen kann. Dass ein Hund aus dem Süden oftmals nicht gut ernährt wurde, oder Verletzungen durch Misshandlungen hat, ist unbestritten, aber welche Gefahr sollte davon für die Bevölkerung ausgehen?

Gerne wird von Gegnern des Auslandstierschutzes auch noch mit sogenannten “Mittelmeererkankungen” wie Ehrlichiose oder Babesiose argumentiert. Das ist nun wirklich absoluter Unsinn. Ehrlichiose und Babesiose sind bei uns auch vertreten wie in den südlichen Ländern, weil die Überträger - Zecken - in vielen europäischen Ländern beheimatet sind. Zudem besteht keinerlei Übertragungsweg von Säugetier zu Säugetier.

Fazit

Kein Hund aus Spanien, Italien oder anderen Südländern ist “gefährlicher” als jeder einzelne Mensch auf dieser Welt.

Die Geschäftsinteressen sind natürlich bei Import/Export und Tourismus deutlich höher und werden deshalb Diskriminierungen weitestgehend verhindern. Bei Auslandshunden aus dem Tierschutz gibt es keine schützende “Geld-Lobby” und es kann ungezügelt pathologischer Fremdenphobie nachgegangen werden.

Vorurteil

Hunde aus dem Ausland nehmen Hunden in „unseren“ TH die Adoptionsstellen weg. Es wird gerne behauptet, dass südländische Hunde den Hunden in Tierheimen die potentiellen Familien wegnehmen. Menschen gehen nicht ins Tierheim, weil sie einen Südländer adoptieren. Die Tierheime sind deswegen übervoll.

Tatsache

Hunde aus dem Ausland nehmen Hunden in Tierheimen die Adoptionsstellen nicht weg. Jeder Mensch, der einen Hund aufnehmen möchte, kann sich jederzeit in anderen Tierheimen nach einem Kameraden umschauen.

Jeder Mensch hat die FREIE WAHL und niemand wird bevormundet und es sollte auch niemand bevormundet werden. Wir leben in einer offenen Welt wo Jeder für sich entscheidet, ob er Produkte und Dienstleistungen aus dem Inland oder aus dem Ausland nutzt.

Für Alle sind die Grenzen offen, nur für die Hilflosen wollen wir sie dicht machen ?

Es gibt aber noch einen weiteren Aspekt, der die Menschen trifft, die in ein  Tierheim gehen, um da nach einem Hund oder einer Katze zu suchen. In unseren Tierheimen sitzen fast ausschließlich die „Abfallprodukte“ einer tierfeindlichen Gesetzgebung, oder menschlichen Versagens. Die Tierheime beherbergen meist die Tiere, die niemand mehr will, oder – im schlimmsten Fall – niemand mehr aufnehmen darf, weil sie als vermeintlich gefährlich eingestuft wurden.

Solche Hunde sind für die Familie, die einen netten Kameraden sucht, einfach nicht die erste Wahl. Es würde sich ja auch niemand, der einen Familien-Van sucht, ein Moped holen, nur weil es in einem Deutschen Mopedwerk produziert wurde.

So nüchtern das klingen mag, Angebot und Nachfrage sind auch bei der Aufnahme eines Tieres wichtige Kriterien. Viele Tierheime nehmen mittlerweile Auslandshunde auf, damit sie für ihre Interessenten überhaupt vermittelbare Tiere anbieten können und den „unvermittelbaren Beständen“ somit das Überleben zu sichern. Auch die Alten, Kranken und „Gefährlichen“ müssen medizinisch versorgt werden, müssen gepflegt und gefüttert werden – dafür sorgen dann die kleinen bis mittelgroßen Südländer, die über ihre Schutzgebühren den Napf der „Restbestände“ füllen. Der Südländer rettet also sein eigenes Leben und das des Hundekollegen gleich mit. Die meisten Tierheime müssen das heimlich tun, weil sonst Subventionen der Kommunen gestrichen werden. Zudem leiden die meisten Tierheime unter akuter Personalnot. Sie arbeiten mit Ehrenamtlichen, oder, wenn sie es sich leisten können, mit Zeitarbeitskräften.

Fazit

Solange wir hundefreundliche Menschen in diesem Land haben, sollten sie auch die Möglichkeit bekommen mit einem passenden Kameraden zu leben und wenn dieser Kamerad bei uns nicht zu finden ist, warum sollte dann der Grieche, der Spanier, der Italiener in seinem Land sterben, nur damit wir „im Land“ bleiben … haben wir das nicht alles ca. 60 Jahre hinter uns ?

All die Produkte und Menschen, die täglich unsere Grenzen überschreiten, sind uns herzlich willkommen solange sie keine vier Beine haben? 

 

Alba Tierschutzorganisation

Auch heute noch werden jährlich alleine in der Provinz Madrid ca 8.000 herrenlose Tiere ganz legal ind den städtischen Tierheimen eingeschläfert.
Die privaten Tierheime, die ihre Tiere nicht einschläfern, sind total überfüllt und haben große Schwierigkeiten, genügend Platz für die zahllosen Streuner, die
täglich neu aufgelesen werden, zu schaffen.
Aus dieser Notsituation heraus wurde der Verein ALBA im März 1998 gegründet. Seit 1999 gibt es ein eigenes Tierheim. Offiziell können ca. 60 Katzen und
Hunde aufgenommen werden, obwohl es leider oft viel mehr sind.
Bei den nicht ausreichenden - wenn auch über die letzten Jahre angestiegenen Vermittlungen in Madrid würde es uns bald so ergehen wie den
meisten spanischen Tierheimen, d.h. wir müssten auf die verzweifelten Anrufe, die um Hilfe btitten, antworten: wir sind voll!
Damit spricht man in diesem Land ein Todesurteil aus, denn früher oder später kommen diese Tiere in die städtischen Tierheime, in denen sie auf grausame
Art, nach einer meist 10-tägigen Galgenfrist eingeschläfert werden oder sie landen unter den Rädern eines Autos!
 
Aus diesem Grund bitten wir Sie um Ihre Hilfe, wir suchen Pflegestellen, bei denen die Tiere bis zu ihrer Vermittlung untergebracht werden oder Sie entscheiden
sich, einem Tier ein neues Zuhause zu geben.

 
Alle hier vorgestellten Hunde von Alba befinden sich in Madrid, sie können reserviert werden und kommen dann mit einem Transporter nach Deutschland.
Es gibt natürlich noch unzählige Hunde und Katzen die auf ein neues Zuhause warten. www.albaonline.org